Heimat an der Bibert
Wissenswertes
Eine Traditionsurkunde aus dem Jahr 810 weist darauf hin,
dass Unternbibert schon im Frühmittelalter gegründet worden ist.
Ein Sprichwort sagt:
" Ums Jahr 800, als München noch nicht stand,
ward Unternbibert Piparodi genannt "
Dies zum Anlass nehmend werden wir in diesem Jahr viele
Feste, Feiern und Vereinsjubiläen begehen.
In dieser Urkunde, die ein Graf Ekkipert dem Salvatorkloster
Spalt übergab, wird der Ort als „Piparodi“ erstmals namentlich erwähnt.
Die Bedeutung des Ortsnamen ist unklar.
1441 wurde von Flachslanden aus in Unternbibert eine Pfarrei gegründet.
Die dazu gehörige Filialkirche St. Bartholomäus stammt auch aus dieser Zeit
(der Chorturm mit Kreuzrippengewölbe und Schlußsteinrosette trägt
mit einiger Wahrscheinlichkeit die Jahreszahl 1491).
Erwähnenswert ist noch ein Grabstein der Anna von Zogenreuth
um 1492/97 mit Hochrelief der Verstorbenen und
Inschrift an der östlichen Stirnwand des Saales,
die dem „Meister der Ansbacher Schwanenritter“
zugeschrieben werden kann.
Von besonderer Bedeutung war die Biberttalbahn, liebevoll "Bibert-Bärbela" genannt,
die den Ort ab 1915 mit Nürnberg verband.
Durch den 2. Weltkrieg kamen ca. 200 Vertriebene nach Unternbibert.
Die ehemalige Gemeinde Unternbibert umfasste eine Gebietsfläche von 1605 ha.
Zur politischen Gemeinde gehörten Obernbibert, Stockheim, Fladengreuth, Frickendorf, Daubersbach und Kräft.
Hinweis: siehe auch die 1200 Jahr Chronik
