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Stockheim

Stockheim, im Westen von Unternbibert
Stockheim beheimatet ein Freigehege für Damwild

Urkundlich ganannt ab 1250 als "Stocheim", ab 1287 "Stockheim",
mundartlich "schdougum".

Deutung:

Zur Wohnstätte bei den ausgestockten Feldern. Stockheim ist ein
weit verbreiteter Rodename.
Wenn neues Ackerland dem Wald abgenommen werden sollte, mußten erst die Baumstämme abgeschlagen und dann die Baumstöcke entfernt werden.

Auf diese Baumstöcke geht der Name "Stockheim" zurück.
Im Jahre 1732 berichtet der Feldmesser J.G.Vetter in seiner Ämterbeschreibung:
"Stockheim ist ein Weiler des markgräflichen Klosteramtes Neuhof, früher zum Kloster Heilsbronn gehörend. Alle sind nach Unternbibert gepfarret" .